London

Öffnungszeiten
Mittagessen
12:00–14:00 Uhr (Mo–Fr)
12:00–14:30 Uhr (Sa und So)
Abendessen
18:00–22:15 Uhr (Mo–Fr)
18:30–22:30 Uhr (Sa und So)

“Einen Namen für ein Restaurant zu finden, ist nicht leicht. Ich suchte etwas, das unsere von britischer Gastronomiegeschichte geprägte Karte repräsentiert. Ich brauchte einen Namen, der Geschichte hat, aber auch Spaß macht.

Früher wurde die Hauptmahlzeit „Dinner“ mittags eingenommen, bevor es zu dunkel wurde. Doch durch erschwinglichere Kerzen und die Erfindung des Gaslichts verschob es sich nach hinten. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich das späte Dinner endgültig etabliert. Die Menschen, die in Städten arbeiteten, nahmen sich einen kleinen „Lunch“ (Mittagessen) mit zur Arbeit. Die Hauptmahlzeit gab es dann um 17 Uhr, wenn sie nach Hause kamen. In ländlichen Gegenden aß man die Hauptmahlzeit aber weiterhin mittags.

Je nachdem, wo man sich auf den britischen Inseln befindet, kann es heute noch vorkommen, dass einem das „Dinner“ am Mittag oder Spätnachmittag serviert wird.

Der Name „Dinner“ drängte sich also durch seine skurrile, typisch britische Geschichte und seine linguistische Mehrdeutigkeit geradezu auf. Und außerdem ist er einprägsam. Hoffentlich.“
Heston Blumenthal

Die Geschichte des Dinner

Seine Faszination für die Gastronomiegeschichte gab Heston Blumenthal die Inspiration für das Dinner, das heute zu den gefeiertsten Restaurants der Welt gehört. Die Idee entwickelte sich Ende der 1990er Jahre aus Blumenthals Faszination für die pikanten Eissorten des späten 19. Jahrhunderts, die Theatralik Tudorscher Festmahle und die Gerichte aus Lewis Carrolls Alice im Wunderland.

Bei seinen Recherchen stellte Heston fest, dass es Gastronomiebegeisterte nicht erst seit heute gibt, und so schlossen sich Chefkoch Ashley Palmer-Watts und er mit Gastronomie-Historikern und dem Team des Hampton Court Palace zusammen. Außerdem las er Kochbücher, zum Beispiel die Schriften der Hofköche Richards II. Das Ergebnis ist die atemberaubende Speisekarte des Dinner, auf der sich Geschichte und Moderne in einzigartiger Weise vereinen.

Die perfekte Kulisse für die außergewöhnliche Karte bildet das Interieur des Restaurants, mit einem Mix aus modernem, innovativen Flair und Traditionsbewusstsein. Durch Glaswände blicken die Gäste in die Küche und auf das ausgeklügelte Flaschenzugsystem, das es in ähnlicher Form auch an königlichen Höfen gab, es rotiert einen Bratspieß über offenem Feuer. An den elefenbeinfarbenen Restaurantwänden hängen handgefertigte Porzellan-Wandleuchter im Design klassischer Sülzformen. Und schaut man aus dem Fenster, erblickt man den Hyde Park, das ehemalige Jagdrevier König Heinrichs VIII., und so schließt sich der Kreis der historischen Anspielungen.

Ich möchte gerne
Dinner by Heston Blumenthal